Montag, 30. Januar 2012

Ausgeschrieben.
Über zwei Stunden gewunden, und bloß die paar Worte gefunden.




29|01|2012

Es ist schwierig, ohne einen Tropfen im Blut zu schreiben. Ohne zu weinen.Ohne Wein. Ohne Kräuter, Elixier. Ohne das A.lpha, mein Omega. Kein Opium. Ohne ABC. Ohne das ganze Highlife-Alphabet.Ungedoped. "Clean", würde man sagen. Aber es liest sich nicht sauber.
Was soll ich sagen? Wo willst du mich sehen? Ich bin am Anfang.Das Leben sch*lauch*t. Es langweilt nicht. Ich langweil mich. Bin ich langweilig?Ich frag mich oft in letzter Zeit, was ich jetzt noch bin. Was übrig bleibt. Ich steuer auf den Kern zu. Ob es sowas überhaupt gibt?
Zerlegen wir mein Kartenhaus? Und schält sich meine zersplitterte Spiegelkabinett-Persönlichkeit dabei zwiebelig? Oder beweg' ich mich im aufblühenden Blütenblätterkitsch? Auf einer fantastischen, chloroplastischen Skala:
Lauch oder Mohn?(DAS sind die richtig wichtigen Fragen im Leben! Jaja, aha.)
Ausgewachsener, eingedachter Kreisläufer. Zielstrebig mit dem Kopf durch die Wand, und unterm Arm einen Krug flüssiger Gelassenheit. Die Widdermähne wild. Zerzaust?
Ungezähmt!

Ich fessel nur mich selbst, streb' dabei so sehr nach Freiheit, Ungehemmtheit.



Nenn' mir das Ziel, ich zeig' dir den Weg.

Und geh' ihn ein Stück mit dir.

Doch ankommen werd ich nur bei mir.
Alles zieht mich an, nichts fängt mich ein.
Ich wäre so gern irgendwo daheim.
"Kopf an Kopf" ist mir lieber, als zu überliegen.
Hin und wieder brauch' ich Krieg, für meinen Frieden.
(Ich will lieben!
Ich will lieben.)

Zerfurcht aus Furcht, wenn Ängste überwiegen.
Bin ich immer Kind geblieben.
Viel zu gewaltig für die Welt,
so groß,
an mir selbst zerschellt,
und aufgestanden,
bloß
aus meiner Asche auferstanden.
Im freien Fall, ohne je zu landen.
Suche ich jemanden, an dem ich wachsen kann,
vllt irgendwann
auch mit ihm zusamm'.
Ausgeblutet, aufgeschrieben.
Musste ich erst Leben üben;
Nach all den Jahr'n des Überlebens.
Hab ich gekämpft, Gott weiß wie lang,
um gestern wieder neu anzufang'.

Jetzt nimm mich bei der Hand

- halt mir etwas entgegen -
damit ich endlich lernen kann,
wonach alle anderen streben;
die zweite Lektion: zu lieben.





Phrasengedresche. Aufs Blatt gekotzt.




17|01|2012


Was hätt ich heut schon noch zu sagen,
neben all den altbekannten Phrasen?
Sei du selbst - keiner kanns besser als du.
Gib nie auf. Gib deine Fehler zu.
Sei ehrlich, zu jedem, den du zu lieben erwählst,
aber vor allem - sei ehrlich zu dir selbst.
Denk daran, dass du deine Versprechen einhälst,
Den Himmel wiedersehen wirst, egal wie tief du noch fällst.
Steh auf und geh deinen Weg,
jedem hier werden Steine in den Weg gelegt.
Ruh' in dir, ohne dich zu verschließen.
Statt zu jagen und zu gieren,
lern das Sattsein zu genießen.
Das Liegen
in der Sonne, unter Bäumen
und auf Wiesen.

Sei dankbar - du hast mehr als genug!
Tu heut mal was Gutes, das tut
dann immer gleich zweien gut.
Überwinde die Angst, finde den Mut.
Sei achtsam und bedacht, gütig und klug.
Hab Erbarmen(...wozu nutzt deine Wut?)
Halt' dich an diejenigen,
die dich bitten zu bleiben,
wenn du glaubst, du musst gehen.
Sie zählen zu den wenigen,
die dir in diesen Weiten,
ein Zuhause geben,
eine Zuflucht bieten,
wenn du drohst zu erfrieren.
Hör auf dein Herz, doch folg ihm nicht blind.
Dein Hirn wird erwachsen, das Herzstück bleibt Kind.
Trau dich ungeschminkt
vor deine Türe,
lass die Masken zuhaus.
und die Kostüme.
Streif sie ab, zieh dich aus.
Davon tragen sie alle zu viele.
Schlüpf aus deiner Haut.

Wer lebt & sieht,
und egal was geschieht,
strebt und vergibt,




in den wird sich
die Welt verlieben...